Wirtschaft & Handel
Wirtschaft und Handel gehören heute zu den bedeutendsten Systemen, die die Kulturen unserer Menschheit prägen. Immer wieder bestimmen sie den Alltag ganzer Nationen, während sie selbst bestimmt sind von der Denkweise und dem Weltverständnis des jeweiligen Volkes.
Das gilt beispielsweise für die Importbereitschaft eines Landes, also inwiefern eine Regierung zulässt, dass fremdländische Produkte und Dienstleistungen auf dem inländischen Markt angeboten werden, etwa ausländische Autos, die günstiger hergestellt werden können und so zu niedrigeren Preisen verkauft und für die inländischen Produkte zur scharfen Konkurrenz werden.
Nicht nur, um inländische Unternehmer gegen diesen Druck zu schützen, greifen die Regierungen einiger Länder heute noch zum Protektionismus, der den offenen Handel mit dem Ausland verhindert.
Dieses passiert oft auch zum Schutze der sogenannten Handelsbilanz, also der Wert an Gütern, die im- und exportiert werden, wandern mehr Produkte oder Dienstleistungen aus einem Land als in das Land hinein, spricht man von einer positiven Handelsbilanz, im umgekehrten Falle von einer negativen.
Der Indikator des positiven Handelns trägt einen großen Teil zum Stand der Wirtschaft einer Nation bei, ebenso wie die genaue Struktur der Bilanz, etwa ob die Exportgüter technisch aufwendig verarbeitet Produkte und hochqualifiziertes Personal oder lediglich Rohstoffe sind, wie es häufig in Entwicklungsländern der Fall ist.