Schulen
Schulen können allgemein als Bildungseinrichtungen bezeichnet werden, in denen Individuen zusammenkommen um zu lehren und zu lernen. Hierbei gibt es zumeist eine klassische Aufteilung: der so genannte Lehrer als Lehrbeauftragter und die Schüler als Lernende. Allerdings hat sich - zumindest was den klassischen Frontalunterricht angeht – die allgemeine Anerkennung ein wenig verschoben. Es soll heutzutage viel mehr auch in den Schulen um eigene Tätigkeiten der Lernenden gehen. Sie sollen selbst entdecken und erforschen, der Lehrende soll hierbei viel mehr als Trainer agieren und eine Hilfestellung geben, nicht mehr alles von vornherein vorgeben um Fehler zu vermeiden. Jedoch entspricht dies eher einem theoretischen Wunschdenken. Auf Grund einer Vielzahl von Lerntypen, steigendem Lehrstoff und einem Mangel an Zeit ist es den Lehrbeauftragten nur sehr begrenzt möglich, dem Idealbild zu entsprechen. Hinzu kommt, dass diese Art des Unterrichts wesentlich mehr Aufwand und Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt als Frontalunterricht, dies wiederum ist jedoch Zeit, die der Lehrer nicht zur Verfügung hat.
Allgemein ist zudem noch wichtig anzumerken, dass es verschiedene Schultypen gibt. Eine Stufe, die auf Grund der neunjährigen Schulpflicht in Deutschland jeder Schüler besuchen muss, ist die Grundschule, welche normalerweise ab dem sechsten Lebensjahr besucht wird. Im Anschluss daran wird gemeinsam mit den Lehrern und Eltern überlegt, ob die weiterführende Schule eine Haupt-, Real-, Gesamtschule oder (Fach-)Gymnasium sein soll. Hierbei sind verschiedene Schulabschlüsse möglich. Darüber hinaus gibt es allerdings noch Fachoberschulen, Berufliche Schulen und das Kolleg. Letztgenannte sind überwiegend für Erwachsene gedacht, was dem allgemein aufkommenden Gedanken des lebenslangen Lernens entspricht.